Regelbasierte Variablendefinition

Das Konzept einer regelbasierten Variable sieht vor, dass eine Variable erstellt wird, die sich abhängig vom Status anderer Einstellungen ändert.

Beispiel: Wenn der Job-Typ "Digital" ist, DANN soll die Prüfung "Bildauflösung" in 150 ppi geändert werden. UND WENN der Job-Typ "Offset" ist, dann soll die "Bildauflösung" in 300 ppi geändert werden.

Regelbasierte Variablen haben zwei Teil. Der eine Teil ist die für die Auslösung der Regel verwendete Variable, und der andere ist die Variable mit den definierten Bedingungen. Im Beispiel oben sind die beiden Auslöser "Digital" bzw. "Offset" und die Bedingungsvariablen sind "150" bzw. "300".

Damit die regelbasierte Variable funktioniert, müssen Sie zwei Variablen erstellen. Die eine Variable ist eine "konstante" Variable und die andere die eigentliche "regelbasierte" Variable. Die konstante Variable wird in der Preflight-Prüfung verwendet, die Sie mit der regelbasierten Variablen auslösen möchten.

Wenn beide Variablen fertig gestellt sind, werden Sie verschiedenen Preflight-Prüfungen zugewiesen. Beide werden als Variablenoptionen angezeigt, wenn das Preflight-Profil ausgeführt wird. Nur die regelbasierte Variable wird automatisch geändert, wenn die "auslösende" Variable geändert wird.

Nachfolgend finden Sie einige Screenshots mit Erläuterungen, wie eine regelbasierte Variable definiert ist und auf ein Preflight-Profil angewandt wird. Dieses Beispiel basiert auf dem folgenden Beispiel:

Wenn der Job-Typ "Digital" ist, DANN soll die Prüfung "Bildauflösung" in 150 ppi geändert werden. UND WENN der Job-Typ "Offset" ist, dann soll die "Bildauflösung" in 300 ppi geändert werden.


  1. Definieren des konstanten Werts


    Der hier definierte konstante Wert setzt den Standardwert auf "Versatz".
  2. Definieren der regelbasierten Variable
     

    Unter Variablenwert wird die konstante Variable ausgewählt, die die Regelaussage startet. In diesem Beispiel wird die Regel auf die zwei Variablen "Versatz" und "Digital" erweitert, wobei jede dieser beiden Variablen ihre eigenen Werte besitzt. Wenn für die hier ausgewählte konstante Variable vorab definierte Variablensätze festgelegt wurden (über die Smart Preflight-Funktionalität), sind diese Werte hier in einem Dropdown-Menü zur Auswahl verfügbar.
  3. Zuordnen der regelbasierten Variable zu einer Preflight-Prüfung
     

    Für diese Prüfung muss der regelbasierte Wert dem Wert für die Farbdeckung zugewiesen werden. Abhängig von der vorigen Einstellung wird dieser Wert automatisch gesetzt. Der Wert kann jedoch ggf. bei Ausführung des Preflight-Profils manuell umgangen werden.
  4. Ausführen der regelbasierten Variable
     

    Bei Ausführung des Preflight-Profils hat der Benutzer die Möglichkeit, die variablen Parameter zu ändern. Im Fall unserer regelbasierten Variable (Gesamtfarbdeckung basierend auf Ausgabe) löst die Eingabe des richtigen Werts in das Feld "Ausgabetyp" automatisch den richtigen Wert für die Gesamtfarbdeckung aus.
  5. UND/ODER/SONST-Aussagen Bei Verwendung von regelbasierten Variablen können Sie das Variablenargument erweitern, indem Sie Bedingungen zu einer einzelnen Aussage hinzufügen. Außerdem können mehrere Aussagen verschiedene Ergebnisse widerspiegeln. Beachten Sie, dass jede neue Bedingung denselben Variablenauslöser oder einen anderen Variablenauslöser verwenden kann.

    UND- und ODER-Aussagen fügen eine Bedingung zur ausgewählten Aussage hinzu. In diesem Fall ist die Aussage von zwei oder mehr Bedingungen abhängig.

    SONST fügt eine alternative Aussage zur gesamten Variable hinzu, und es befindet sich immer eine Ausnahme-SONST-Aussage am Ende des Arguments, so dass jegliche Ausnahmen mit einem Preflight-Fehler oder mit einem Standardwert behandelt werden.