Wenn in einer Druckerei täglich Hunderte oder gar Tausende von Dateien verarbeitet werden, zählt jede Minute. Ein Engpass kann alles verlangsamen, beispielsweise die Wartezeit, bis eine Datei fertig bearbeitet ist, bevor man mit der nächsten fortfahren kann.
Das ist genau die Art von Herausforderung, die Miguel Abarca, Automatisierungsexperte bei Truyol, nur zu gut kennt – und der Grund, warum sein Team von PitStop Pro zu PitStop Server gewechselt ist.
Der entscheidende Unterschied: Automatisierung und Unabhängigkeit
Wie Miguel Abarca erklärt, liegt der größte Unterschied zwischen PitStop Pro und PitStop Server in der Automatisierung:
„Der eigentliche Unterschied zwischen PitStop Pro und PitStop Server besteht darin, dass die gewünschten Vorgänge automatisiert werden können. Man legt einfach eine Datei in einem Ordner ab, und eine Reihe von Aktionslisten, Korrekturen oder sogar ein Preflight werden automatisch ausgeführt. Man erhält einen Bericht zurück – und das spart Zeit, weil man den Computer in der Druckvorstufe nicht blockiert.
Mit PitStop Pro muss jede Korrektur oder jeder Preflight innerhalb von Acrobat ausgeführt werden, was bedeutet, dass der Bediener in der Druckvorstufe seinen Arbeitsplatz nicht benutzen kann, bis der Prozess abgeschlossen ist.
Bei der Arbeit mit PitStop Pro muss der Bediener Aktionslisten manuell in Acrobat ausführen. Während die Software arbeitet, kann man nichts anderes tun. Mit PitStop Server wird diese Arbeitslast auf einen separaten Server verlagert, sodass die Arbeit fortgesetzt und andere Dateien überprüft werden können. Unsere Prozesse laufen durchgängig.“
Den Workflow am Laufen halten
Für Umgebungen mit hohem Arbeitsaufkommen ist diese Flexibilität unerlässlich. Miguel Abarca beschreibt es so:
„Mit PitStop Server kann man lokal weiterarbeiten, ohne von einem anderen Prozess abhängig zu sein. Zudem steht ein leistungsstärkerer dedizierter Server zur Verfügung und es sind geringere Investitionen in einzelne Maschinen erforderlich. Das Ergebnis ist ein direkterer Workflow, den mehrere Personen gleichzeitig nutzen können.
In Truyols Fall hat sich dadurch in den Prozessen unglaublich viel zum Positiven verändert. Derzeit läuft die gesamte Produktion über Switch und PitStop Server, wobei zwei oder drei Druckvorstufenmitarbeiter 600 bis 700 Dateien pro Tag bearbeiten. Und dabei handelt es sich noch nicht einmal um die Hochsaison. Dort können es gar bis zu 1.000 Dateien pro Tag oder mehr sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das mit manuellen Prozesse bewerkstelligen könnte.“
Miguel Abarca
Parallele Leistung und Effizienz
PitStop Server ist dank Multi-Threading – der parallelen Verarbeitung mehrerer Dateien – für diese Art von Auslastung konzipiert.
„Mit PitStop Server können mehrere Threads ausgeführt und Dateien gleichzeitig verarbeitet werden. Damit können wir jede Datei viel schneller, effizienter und unkomplizierter bearbeiten.“
Miguel Abarca
Für Drucker wie Truyol führt das zu einer durchgängigen Produktivität. Es müssen keine Dateien mehr fertiggestellt werden, bevor man zur nächsten übergehen kann, es kommt zu keinen Ausfallzeiten mehr und die Druckvorstufe wird nicht mehr überlastet.
Bedeutung der Thematik
Wenn Ihr Unternehmen mit kurzen Durchlaufzeiten auskommen muss, ist Automatisierung nicht nur ein Nice-to-have – sie sorgt dafür, dass der Betrieb reibungslos funktioniert. Mit PitStop Server können Teams wie das von Miguel Abarca die Skalierbarkeit erhöhen, Engpässe reduzieren und jeden Tag zuverlässige Ergebnisse erzielen.
Oder, wie Miguel Abarca es formuliert:
„Dank PitStop Server laufen unsere Prozesse durchgängig. Alles funktioniert schneller, reibungsloser und ohne Ausfallzeiten.“